Giannutri ist die südlichste Insel des toskanischen Archipels und befindet sich ungefähr 6 Meilen südlich von der Insel Giglio, zu dessen Gemeinde sie gehört. Diese 3 Kilometer lange und wenig mehr als 500 Meter breite Insel mit 2,3 km2 Oberfläche hat zwei Anlegestellen: die Buchten Cala Spalmatoio im Südosten und Cala Maestra im Nordwesten. In der Nähe der Cala Maestra befinden sich die Ruinen einer schönen römischen Villa aus dem 2. Jahrhundert n.C., die von der Familie Domizi Enobarbi errichtet wurde.
Tauchsport
Die Insel ist äußerst interessant für den Tauchsport, da sich an ihren Steilwänden viele Gorgonen, Schwämme, Korallen und Schuppen ansiedeln. Heute ist der größte Teil der Meeresgründe dort als Schutzgebiet der Klasse "A" ausgezeichnet (wo die Navigation, das Fischen und das Tauchen verboten sind); das fördert zwar Wiederherstellung des Fischbestands, macht es aber schwer gute Stellen für Tauchgänge zu finden. Zum Tauchen frei gegeben sind jedoch die ausgedehnten Wiesen von Posidonia und die beiden Wracks der Anna Bianca (in 40-50 Metern Tiefe) und der Nasim (in 60 Meter Tiefe).
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