Giglio Porto befindet sich an der Ostküste der Insel. Dort laufen die Schiffe und Fähren an, die von der toskanischen Küste kommen.
Der ursprünglich aus Fischerhütten bestehende Ort umgibt den Hafen und wird von seiner Strandpromenade und den Sträßchen gekennzeichnet, die zur typischen “Piazza della Dogana” führen, dem Platz, der als “Wohnzimmer” der Insel gilt.
Zu den geschichtlich bedeutenden Monumenten gehören der Saraceno-Turm mittelalterlichen Ursprungs und die Kirche der „Madonna del Giglio“.
Giglio Castello befindet sich im zentralen, höher gelegenen Teil der Insel Giglio. Diese Ortschaft mittelalterlichen Ursprungs zeichnet sich durch die beeindruckende Aldobrandeschi-Rocca aus, die zum Burgkomplex gehört sowie durch die gut erhaltenen Stadtmauern und einige Türme. Im mittelalterlichen Viertel gibt es auch zwei Kirchen, eine dem Heiligen Georg und eine dem Heiligen Petrus gewidmete. In der letzteren wird der “Schatz” von Papst Innocenzo XIII und ein wunderbares Elfenbeinkreuz des Giambologna aufbewahrt
Giglio Campese ist ein moderner Badeort an der Westküste der Insel, der an einem großen Strand in einer geschützten Bucht liegt, deren Südseite von einer Reihe eindrucksvoller Klippen begrenzt wird, während am nördlichen Ende der Campese-Turm aus dem 16. Jahrhundert emporragt. In der Nähe des Wachturms befindet sich ein kleiner Bootshafen.
Tauchsport auf der Insel.
Die Insel ist sehr interessant für Tauchsportler und wir als eines der beliebtesten Tauchsportziele Italiens betrachtet. Sie ist für ihre Tauchausflüge mit geringem Schwierigkeitsgrad bekannt und vor allem für die wunderschönen roten Gorgonen, die in über 35 Metern Tiefe sichtbar sind; darüber hinaus kann man eine reiche Meeresfauna bewundern, u.a. auch Seltenheiten wie Seesterne der Gattung Astrospartus mediterraneus, so genannte Gorgonen.
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